Geschichte

Wer im Gebiet zwischen dem Schiesstand von Küsnacht und jenem von Erlenbach schon Spaziergänge unternommen hat, kennt sicher die Clubhütte des Hundeclub Wulp Küsnacht (HWK).


Am 20. Dezember 1919 wurde der Verein (damals noch PGVZ, Polizei- und Gebrauchshundeverein Zürich) in Zürich aus der Taufe gehoben, wobei acht Gründungsmitglieder Pate standen. Es geschah dies zu einer Zeit, in der man erkannte, dass nicht nur einige wenige Hunderassen zur Ausbildung geeignet waren. Mit viel Idealismus wurde der junge Verein aufgebaut und bekannt gemacht. Bereits 1921 traten die ersten, sich für die Hundeausbildung interessierenden Frauen, dem Verein bei. Im Jahre 1923 erfolgte eine Eingabe an den Stadtrat von Zürich, mit der erwirkt wurde, dass fortan Hunde in der Strassenbahn mitgenommen werden durften. Der PGVZ war Mitte der 20er Jahre mit 131 Mitgliedern die grösste Sektion der SKG (Schweiz. Kynologischen Gesellschaft) und wies verschiedene Gruppen aus. Im Jahre 1956 schlug die Gruppe Neumünster ihre Zelte in Küsnacht auf, und da in der Nähe des Übungsplatzes die Ruine WULP steht, wurde beschlossen, den Gruppennamen von Neumünster auf WULP abzuändern.


1993 verselbstständigte sich die Gruppe WULP des PGVZ um unter dem Namen „Hundeclub Wulp Küsnacht“ (gegründet 28. Januar 1993) eine eigene Sektion innerhalb der SKG zu bilden. Der HWK zählt gegenwärtig 40 Mitglieder. Zum gemeinsamen Training trifft man sich während den Sommermonaten jeweils Donnerstagabend, den Rest des Jahres abwechselnd am Samstagnachmittag oder Sonntagmorgen.